Nachdem die komplette CLUB-Trainingsgruppe endlich am Olympischen Ruderclub Rostock, trotz unterschiedlicher Transportmöglichkeiten, eintraf, ging es schnell an das Abladen der Boote und das Beziehen der jeweiligen Zimmer. Es war noch genug Zeit für eine Einstellfahrt auf dem Wasser gewesen. Allerdings war es so stürmisch, dass sie auf den folgenden Tag verschoben werden musste. Stattdessen kam es zum ersten Vergnügen mit den Ergometern.

Am nächsten Morgen stiegen wir direkt in den Trainingslager-Rhythmus ein: Zwei Tagen Training hintereinander und eine Belastung am dritten Tag, anschließend ein freier Nachmittag. Der Tag begann für die A-Junioren um 6:30 Uhr mit einem Lauf-ABC und Linien-Sprints zum Wach werden. Zum ersten Frühstück gesellten sich dann auch die verschlafenen B-Junioren an den Tisch, und der Tag konnte für die gesamte Trainingsgruppe mit der ersten Einheit beginnen.

Diese Einheit bestand oftmals aus Kraft-Ausdauertraining für die B-Junioren und Maximalkraft-Training für die A’s oder einer Einheit in den Kleinbooten auf der 155 Kilometer langen Warnow. Nach der ersten kräftezehrenden Einheit, gab es um 10 Uhr ein großes Frühstück, mit viel Ei. In der um 11 Uhr folgenden Einheit, waren wir abwechselnd Laufen, Rudern und sogar einmal Bouldern. Gegen 13 Uhr gab es dann schon wieder Mittag.

Meist hatten wir nach dem Mittagessen etwas Zeit zum Auszuruhen und zur Regeneration. Danach ging es gegen 15 Uhr meist nochmal für eine etwas kürzere aber dafür intensive Technik-Einheit aufs Wasser. Bei zu stürmischem Wetter wechselten wir gezwungenermaßen aufs Ergometer. Nach dem Abendessen um 18 Uhr beschlossen wir den Trainingstag mit einer kleinen Kräftigungs- und Dehnungs-Einheit. Nach so viel Sport fielen alle – erschöpft vom Tag – früh in die Betten.

Bericht von Julius Schneider (Trainingsgruppe)