Am 9. und 10. Mai stand für unsere Hamburger B-Juniorinnen und B-Junioren, unseren leichten A-Junior und unsere beiden U23-Sportler der erste Saisonhöhepunkt an: die 119. Große Bremer Ruderregatta über die 1.500-Meter-Distanz. Das Team traf bereits am Freitagnachmittag mit den Projektbooten an der Regattastrecke ein. Nach dem Zeltaufbau und dem Aufriggen der Boote ging es direkt für eine erste Trainingseinheit aufs Wasser, um sich optimal auf die Rennen am Sonnabend vorzubereiten.

Am Sonnabend startete der erste Regattatag für uns relativ früh. Mit dem Wetter hatten wir Glück: In der Sonne war es angenehm und die Bedingungen waren gut zum Rudern. Damit herrschten gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Renntag, an dem wir direkt einige starke Ergebnisse einfahren konnten. So sicherte sich Kyra Dippe mit ihrer Mannschaft im JF 4- B den 1. Platz. Nur wenig später legte sie gemeinsam mit Marie-Lou Berghäuser und Antonia Saamer im JF 8+ B nach und holte einen weiteren Sieg nach Hamburg. Auch die weiteren Platzierungen am Sonnabend konnten sich absolut sehen lassen: Nils Lefkes ruderte mit seinem Partner im JM 2x B auf einen tollen 2. Platz. Ebenfalls den 2. Platz sicherten sich Michel Adler im JM 1x A LG und Klara Martens im SF 1x A. Leo Rehberg steuerte im SM 1x einen guten 3. Platz bei. Luisa Kux und Lex Hammer konnten jeweils mit ihrer Mannschaft gesundheitsbedingt zwar nicht starten, aber dennoch wertvolle Erfahrungen sammeln.

Am Sonntag war das Wetter unbeständiger. In unseren Rennen wechselte der leichte Wind immer wieder zwischen Schiebewind und Seitenwind. Das war zwar ein bisschen herausfordernd, aber für uns alle absolut machbar, was unsere Sportlerinnen und Sportler auch erfolgreich bewiesen. Marie-Lou Berghäuser eröffnete den Tag mit einem Sieg im JF 1x B. Danach knüpfte die Mannschaft um Kyra Dippe nahtlos an die Erfolge vom Vortag an: Erst gewann das Team erneut im JF 4- B, bevor Kyra Dippe, Marie-Lou Berghäuser und Antonia Saamer im JF 8+ B ein weiteres Mal gemeinsam ganz oben auf dem Treppchen standen.

Direkt im Anschluss an die letzten Rennen packten alle gemeinsam an, sodass die Bootsanhänger zügig beladen waren und die Heimreise angetreten werden konnte. Mit den Erkenntnissen aus diesen Rennen blicken wir nun gespannt auf die nächste Regatta in Köln. Die kommenden zwei Wochen werden intensiv genutzt, um im Training den Feinschliff zu erarbeiten und dort erneut voll anzugreifen.

Fotos: shotbyhille / DHuGRC