Am ersten Mai-Wochenende sind wir traditionell bei der Lübecker Regatta in die neue Saison gestartet. Sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag standen für uns jeweils Rennen über 350 Meter und 1000 Meter auf dem Programm – am Sonntag sogar mit gleich zwei Achtern.
Durch die Kooperation von mittlerweile drei Hamburger Rudervereinen können wir in dieser Saison auf einen besonders breiten Kader zurückgreifen. Das hat es uns ermöglicht, auf der Wakenitz gleich mehrere Besetzungen unter Rennbedingungen zu testen. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an unsere Vereine RG Hansa, Der Hamburger und Germania Ruder Club und den RC Allemannia für die Unterstützung.
Für uns war die Regatta nicht nur der erste Wettkampf des Jahres, sondern vor allem auch eine wichtige Standortbestimmung nach einem langen und ergo-intensiven Winter. Entsprechend gespannt waren wir, wie sich die ersten Rennen mit noch vergleichsweise wenigen Wasserkilometern anfühlen würden.
Der Auftakt am Sonnabend begann direkt mit dem ersten 350-Meter-Sprint der Saison. Und obwohl wir noch mitten in der Findungsphase für die neue RBL-Saison stecken, zeigte sich schnell: Die Sprintdistanz liegt uns weiterhin. Gegen die Renngemeinschaft Lübeck/Kappeln konnten wir uns souverän durchsetzen und direkt den ersten Sieg der Saison einfahren.
Anders verliefen die anschließenden 1000 Meter. Auf der engen Strecke kam es mehrfach zu Bootskontakten, wodurch kein wirklicher Rhythmus entstand. Gegen die starken Achter vom Landesverband Hamburg, dem Hamburger und Germania Ruder Club und der Renngemeinschaft Lübeck/Kappeln mussten wir uns am Ende mit Platz vier zufriedengeben.
Am Sonntag wartete dann ein besonders intensiver Regattatag auf uns: Innerhalb von nur 25 Minuten standen erneut die 350 Meter und anschließend die 1000 Meter an. Ein Bootsschaden führte allerdings zu kurzfristigem Umplanen – anderes Boot, neue Schlagfrau und teilweise veränderte Positionen im Achter. Trotz dieser schwierigen Voraussetzungen konnten wir auf der Sprintdistanz erneut überzeugen. Einer unserer Achter gewann klar vor der Renngemeinschaft Lübeck/Kappeln und unserem zweiten Team, das ebenfalls kurzfristig improvisieren musste und mit Ersatzkräften an den Start gegangen war.
Die 1000 Meter wurden dagegen erneut zur Herausforderung. Nach einem starken Start fehlte uns auf der zweiten Streckenhälfte noch etwas die Stabilität und Abstimmung, um dauerhaft mit den führenden Booten mitzuhalten. Am Ende belegten unsere beiden Alstersprinter-Achter die Plätze vier und fünf. Dennoch nehmen wir viele wichtige Erkenntnisse und vor allem positive Eindrücke aus Lübeck mit. Besonders auf der Sprintdistanz konnten wir bereits zeigen, welches Potenzial in unserem Team steckt.
Jetzt heißt es, weiter konzentriert auf dem Wasser zu arbeiten und die kommenden Wochen intensiv zu nutzen, bevor am 13. Juni in Berlin-Neukölln die neue Saison der Ruder-Bundesliga startet. Wir sind gespannt auf alles, was kommt – und freuen uns sehr, wenn ihr uns auf dieser Reise begleitet! Ob beim Anfeuern an der Strecke, beim Mitfiebern im Livestream oder beim Verfolgen unseres Trainings bei Instagram (@alstersprinter).
Die diesjährigen Renntage der Ruder-Bundesliga finden an folgenden Terminen statt:
- Juni: Berlin
- Juli: Hannover (im Rahmen der Finals)
- August: Osnabrück
- September: Essen
- September: Heidelberg
Ein großes Dankeschön geht wie immer an unsere Trainer Patrick Wiechens und Ortwin Höller für ihre Unterstützung und Begleitung durch die Saisonvorbereitung. Außerdem bedanken wir uns herzlich bei unserem Sponsor Wayes für die erneute Unterstützung des Alstersprinters sowie bei den Veranstaltern der Lübecker Regatta für die tolle Ausrichtung des Wochenendes.
Euer Alstersprinter
Foto: Lübecker Regattaverein / Ulf Schröder
@alstersprinter