Beim diesjährigen Stiftungsessen der CLUB-Stiftung am 7.02.2019 konnte Martin Huber, Amtsleiter Verkehr und Straßenwesen bei der Behörde für Wirtschaft Verkehr und Innovation, in seinem Vortrag einen Bogen schlagen von den täglichen Baustellen im Verkehr über die aktuellen Projekte hin zur Ausrichtung der Infrastruktur Hamburgs für die kommenden Generationen. Verkehr lässt niemanden kalt, zumindest nicht, wenn man sich als Verkehrsteilnehmer täglich seinen Weg durch eine verstopfte Großstadt bahnen muss. Aber die Aussagen des Referenten darüber, welche langfristigen Trends die Planer bewegen und wie Hamburg sich auf die Veränderung der Verkehrs- und Güterströme in Nord- und Mitteleuropa langfristig ausrichtet, das erlaubte einmal einen Blick über den Tellerrand der alltäglichen Nachrichten.

Im gut besetzten CLUB-Saal bewegten die Aussagen zur Entwicklung der Verkehrszahlen, zur wachsenden Bedeutung von Radfahrern, der U5 und den nicht endenden Staus zur Rush-Hour die Zuhörer. Bei der Diskussion wurde jedem schnell klar, dass das Thema auch in der Zuhörerschaft sehr kontrovers besetzt ist. Um so erfreulicher war der konstruktive Grundton der Beiträge, der in unserer heutigen Gesellschaft manchen Diskurs deutlich erleichtern würde.

Martin Huber, selbst CLUB-Mitglied, warf in seinem Vortrag einen Blick auf die über den Tag und die aktuelle Generation hinaus gehenden Herausforderungen, denen sich Hamburg als Stadt und als Metropole mit ca. 5 Millionen Menschen im größeren Einzugsgebiet stellen muss. 

Gesellschaftliche Nachhaltigkeit ist auch das Leitmotiv des Ausrichters, der CLUB-Stiftung, wie Jürgen Warner und Bastian Seibt aus dem Vorstand der CLUB-Stiftung betonten. Aus den Erträgen des Stiftungsvermögen ist es möglich, den CLUB bei wichtigen Anschaffungen zu helfen. Wer sich daran beteiligen möchte, findet beim Vorstand der CLUB-Stiftung geeignete Ansprechpartner.