Roberts Blog

04.08.2015
 
Baustelle heute morgen…
…die ersten Wände sind da, auch wenn man es ihnen noch nicht ansieht, da sie vom Maurer erst in Form gebracht werden müssen. Die Eisenflechter sind dabei letzte Hand an die Bewehrung der Stegplatte zu legen. Morgen soll sie betoniert werden. Deutlich sichtbar der Spalt zwischen der Stegplatte und dem Boden der Bootshalle. Dieser wird später mit Gitterrosten abgedeckt. Er soll verhindern, dass Tauwasser durch schmelzenden Schnee oder Regenwasser in die Hallen läuft. Die Vertiefungen für die Riemenschränke sind geschalt und bewehrt und sollen ebenfalls morgen geschüttet werden.
Die Trennwände zwischen den Bootshallen werden aus Stahlbeton örtlich hergestellt, ebenso wie die Stützen an der Außenwand im Bereich des Kraftraumes. Die Anfängereisen markieren bereits die Positionen dieser Bauteile.
Zwischen den glatt abgezogenen Betonplatten der Bootshallen und dem Rohbeton im Bereich der Dusch-, Umkleide- und Fitnessräume ist ein Höhenversatz hergestellt worden. Das liegt daran, dass die Bootshallen ungedämmt hergestellt werden. Energetisch werden sie als Bereich außerhalb der wärmedämmenden Hülle betrachtet. Anders die anderen Räume.
Da wir alle unter der Dusche oder im Umkleideraum womöglich barfuß nicht auf eiskalten Fliesen stehen und im Winter auf Glatteis ausgleiten wollen, müssen diese Böden mit einer Wärmedämmung versehen werden. Aus offensichtlichen Gründen kann die Dämmung nicht von unten unter der Rohbetonsohle angebracht werden. Daher wird die Dämmung auf der Rohbetonsohle zwischen dieser und dem Estrich angeordnet. Dazu kommt noch der Fliesenbelag. Damit wir auf dem Weg vom Umkleideraum in die Bootshallen nicht stolpern, bietet es sich  an, den Übergang ohne Höhenversatz herzustellen. Der jetzt sichtbare Versatz bietet also Platz für das Paket aus Dämmung, Estrich und Fliesenbelag. Ich habe dazu einen Zeichnungsausschnitt angehängt.
 
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