Saison 2016 und Meisterschaft






von Jan Suhrhoff:

Im zweiten Teil unserer Vorstellung vor den Meisterschaften sind die schweren A-Junioren des jüngeren Jahrgangs und die leichten A-Junioren dran. 

Ole Arriens bestritt seine erste Junior-A Saison im Zweier-ohne zusammen mit Sebastian Wiehe von der Fari. In Köln bei der ersten Überprüfung gut gestartet und im D-Finale rudernd, saßen sie in München sogar im zweiten Nordost-Achter. Bei der wichtigen zweiten Rangliste in Hamburg kamen die beiden überhaupt nicht in den Wettkampf und rutschten im Ranking ein Finale weiter nach hinten. Bei den Deutschen werden die beiden zusammen mit einem weiteren Sportler der Fari und einem Allemannen in den Vierer-ohne steigen und auch im Achter an den Start gehen. In beiden Bootsklassen sind die Medaillenchancen aber als gering einzuschätzen. 

Rami Tafeche und Ansgar Kolbe saßen auch in dieser Saison wieder im Zweier-ohne. Als eher leichtgewichtige Mannschaft haben es die beiden im A-Bereich natürlich noch schwerer als im B-Bereich. Der komplette März und auch Teile des Aprils waren gezeichnet von Krankheiten der beiden, die sich immer wieder mit den Ausfällen abwechselten. Viel zu spät kamen die beiden in den richtigen Trainingsrhythmus. Um uns für die Mittel- und Großboote zu empfehlen war es schon fast zu spät. Dennoch gehen die beiden im dritten Nord-Ost Achter, der dieses Jahr ein rein Hamburger Boot ist, zusammen mit Fiete und Ole bei der DJM an den Start. 

Lasse Palm und Malte Rietdorf kommen beide aus den Einern. Lasse als Bronzemedaillengewinner des leichten A-Einers und Malte als Deutscher Meister des leichten B-Einers. In diesem Jahr haben wir uns fest vorgenommen, den Doppelzweier schnell zu machen. Die stärkste Konkurrenz kommt in diesem Jahr  - wie so oft -  aus Berlin durch die Deutschen Meister aus dem letzen Jahr in dieser Bootsklasse. Die gesamte Saison über haben sich unsere Jungs mit den Berlinern heiße Duelle geliefert. In München und Hamburg war Berlin das schnellste Boot, in Köln wir. Wie es am Ende bei den Meisterschaften ausgehen wird, bestimmen vermutlich Tagesform und der Siegeswille. Im leichten Doppelvierer ein ähnliches Bild: Berlin ist der Favorit auf Gold und wir wollen mit Sportlern aus Kiel und ebenfalls Berlin die Jungs vom Thron stoßen. Spannende Rennen sind hier vorprogrammiert. 

Anna und Julia Ferreira Becker machen in diesem Jahr wieder gemeinsame Sache. Mit allen Vor- und Nachteilen, die das Rudern mit der eigenen Zwillingsschwester so mit sich bringt. Zwischen perfekter Harmonie mit blindem Verstehen und dem ewigen „Ich-weiß-das-aber-besser“ ist nur ein schmaler Grat. Auch die Gesundheit war in diesem Jahr ein Thema, und so konnten wir zu vielen Rennen gar nicht erst antreten. Die ersten drei Regatten in Lübeck, München und Köln könnte man wohl am besten als mittlere Katastrophe beschreiben, aber seit Köln geht es deutlich voran, die beiden bleiben gesund und im Training fahren sie sogar regelmäßig bessere Relationszeiten als die Jungs. Ob es zu einem Angriff auf eine Medaille reicht, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall wird es spannend! 

Jan Viercke und die Gesundheit...  Eine Horrorsaison mit Bänderriss im Herbst, mehreren Infekten, Fahrradstürzen und anderen mittelschweren Ausfällen liegt hinter ihm. Erst spät kam er physisch wieder in Schwung und schaffte immerhin den Sprung unter die 7-Minuten-Marke auf dem Ergo. Mit Simon Meyer vom ARV Hanseat probierte er es erst im leichten Doppel- dann im Riemenzweier, was deutlich besser funktionierte. Zur Meisterschaft sitzt er wieder mit seinen letztjährigen Vierpartnern von Fari und Wandsbek zusammen im leichten Vierer-ohne. Erst spät entschloss man sich für diese Bootsklasse und so fehlen eine Menge Trainingskilometer. Deshalb besteht auch nur eine geringe Chance auf eine Medaille. Aber das A-Finale sollte drin sein. 

Lest morgen alles über unsere B-Junioren, die sich für ihr erstes B-Jahr gar nicht schlecht schlagen.


Zeitplan DJM
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